Eifel - Ferienwohnungen & Ferienhäuser    -   Eifel Reiseinformationen    -     Eifel - Sehenswürdigkeiten & Touristische Highlights  

Eifel Sehenswürdigkeiten

Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten in der Eifel: Egal ob ein frostiger Besuch in den Eishöhlen von Birresborn, eine Klettertour im Mosel Adventure Forest oder eine Fahrt über den Nürburgring, die Eifel hat viele Attraktionen zu bieten. Weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in der Eifel finden Sie auch in unseren Reiseinformationen und in unserer Rubrik Eifel Bilder.


© Túrelio / Wikimedia Commons

Nürburg

Auf einem der höchsten Berge der Eifel, dem 678 m hohen "mons nore" (schwarzer Berg), erhebt sich die bis in weite Ferne sichtbare Nürburg. Die um das Jahr 1166 von einem Mitglied der Grafenfamilie von Are erbaute Nürburg befand sich ab 1290 im Besitz des Kölner Erzstifts. Nicht zuletzt dank der 1954 begonnenen Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten sind fast die gesamten Grundmauern sowie wesentliche Teile des Mauerwerks der Türme und Tore erhalten.
Zu den Füßen der Nürburg liegt die berühmteste, weltweit anspruchsvollste, schönste und meist befahrene Rennstrecke der Welt. Auf dem Nürburgring sind sie alle vertreten: Die Formel 1, der Truck-Grand-Prix, Sport- und Tourenwagen-Meisterschaften, Motorräder und Karts. Sogar für Biker und Wanderer gibt es hier ein spezielles Programm. Aber auch große Events, die nichts mit Motorsport zu tun haben, finden den Weg zum Nürburgring. Hierzu gehört zum Beispiel das Festival Rock am Ring. Am Nürburgring können Sie sich auch selbst auf der berühmten Rennstrecke ausprobieren oder an einem der Fahrsicherheitslehrgänge teilnehmen. Der "Ring" bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten.


© Daniel Tibi/ Wikimedia Commons

Rursee

Der Rursee ist mit einer Wassermenge von über 200 Mio m³ der zweitgrößte Stausee in Deutschland. Durch die 77 Meter hohe Rurtalsperre Schwammenauel wird das Wasser der Rur gestaut und zur Stromerzeugung genutzt.
Die Stauanlage befindet sich in der Rureifel zwischen der Region Aachen und dem Kreis Düren. Die Talsperre wurde bereits in den 1930er Jahren gebaut und 1939 erstmals in Betrieb genommen. Im Zweiten Weltkrieg wurden einige Rohre gesprengt, um die vorrückenden Alliierten zurückzudrängen, so dass die Talsperre zum Teil erneuert werden musste. Zu Beginn der 1960er Jahre wurde sie bis auf 77 Meter erhöht – über 20 Meter über der Gründungshöhe.
Die Länge des Rursees beträgt bei Wasserhöchststand 10,6 Kilometer. Zum Stauraum des Rursees gehören auch das Vorbecken Eiserbach, das vom Eiserbachdamm aufgestaut wird, sowie das vom Paulushofdamm gestaute Vorbecken Obersee.
Der Rursee wird als Speicherkraftwerk hauptsächlich zur Stromerzeugung genutzt. Weiterhin ist er auch ein Anziehungspunkt für Touristen. Er lädt nicht nur zum Schwimmen, Segeln und Boot fahren ein, sondern bietet auch tolle Wandermöglichkeiten mit beeindruckenden Ausblicken. Auch Angler können hier mit einem entsprechenden Erlaubnisschein ihrem Hobby frönen. Die beiden Halbinseln am Tonsberg und Eschauel sind bei niedrigem Wasserstand zu Fuß erreichbar und laden zum Sonnenbaden ein. Auf dem Stausee befindet sich sogar eine bewaldete Insel, der man in einem Ausflug an den See unbedingt einen Besuch abstatten sollte.


© Fritz Geller-Grimm / Wikimedia Commons

Burg Eltz

Die Burg Eltz im Herzen der Eifel liegt in der Nähe der Stadt Münstermaifeld in Rheinland-Pfalz. Sie ist eine der bekanntesten und gleichzeitig eine der schönsten Burgen Deutschlands, die noch sehr gut erhalten ist. Sie wirkt wie ein wahrgewordenes Märchenschloss – einladend und majestätisch zugleich. Hier fühlt man sich in aufregende, historische Zeiten zurückversetzt.
Die Burg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut. Ihr Fundament ist ein gewaltiger Felsen, der durch seine Form auch Einfluss auf den Grundriss nahm. In der Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg unter den drei Eltz-Brüdern Elias, Wilhelm und Theoderich aufgeteilt, was sich bis heute in den Namen der Burgteile widerspiegelt.
Im 14. Jahrhundert erlebte die Burg Eltz die einzige kriegerische Auseinandersetzung in ihrer Geschichte. In der „Eltzer Fehde“ mussten sich die Eltz-Brüder, gemeinsam mit einigen anderen Reichsrittern, gegen den Erzbischof Balduin von Trier verteidigen, der die Burg einzunehmen versuchte. Für die Belagerung ließ der Erzbischof die Burg Trutzelt bauen, von der heute nur noch einige Mauern erhalten sind.
Die Burg Eltz ist von April bis Oktober für Besichtigungen geöffnet. In einem Museum können Einrichtungsgegenstände aus der 800-jährigen Geschichte der Burg bewundert werden. Eines der Highlights ist die Schatzkammer, in der Stücke der Augsburger Gold- und Silberschmiedekunst ausgestellt werden. Zahlreiche Kunstgegenstände, eine Uhrensammlung und eine Porzellansammlung runden die Ausstellungen in der Burg Eltz ab.


© Steffen Hillebrand / Wikimedia Commons

Laacher See

Der Laacher See ist mit einer Länge von knapp 2 Kilometern und einer Breite von fast 1,2 Kilometern der größte See in Rheinland-Pfalz. Bei dem Gewässer handelt es sich um eine Caldera – ein Krater, der nach besonders heftigen Vulkanausbrüchen durch den Einsturz des Vulkanberges entstehen kann. Dabei bleibt ein Ring am äußeren Rand zurück. Dies ist am Laacher See gut zu erkennen – an seinem Ufer befindet sich rundum ein über 120 Meter hoher Wall.
Der Laacher See entstand vor etwa 12.000 Jahren, als der sich dort befindende Vulkan zum letzten Mal ausbrach. Auch heute zeigt sich hier noch vulkanische Aktivität, die sich nicht in heftigen Vulkanausbrüchen, sondern in aufsteigenden Gasen wie Kohlenstoffdioxid bemerkbar macht.
Im Jahr 1935 wurde die Region rund um den See zum „Naturschutzgebiet Laacher See“ erklärt. Die unberührte Schönheit der Umgebung, die geologischen Gegebenheiten des Vulkanismus in der Eifel und die Region als Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten rechtfertigen diese Entscheidung.
Der Laacher See zieht jedes Jahr viele Besucher an. Hier kann man wandern, schwimmen, segeln und sich in der wunderschönen Natur entspannen. Die Abtei Maria Laach am Seeufer, das Vulkanmuseum Lava-Dome sowie der Geopark Vulkanland Eifel sind ebenfalls Anziehungspunkte für Touristen.


© Berthold Werner / Wikimedia Commons

Porta Nigra

Die Porta Nigra – im lateinischen „Schwarzes Tor“ – gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Eifel. Sie gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist das Wahrzeichen von Trier. Bei der Porta Nigra handelt es sich um ein ehemaliges römisches Stadttor aus dem 2. Jahrhundert als Teil einer gewaltigen Stadtmauer, durch das die damalige Stadt Augusta Trevorum von Norden aus betreten werden konnte. Der Name „Porta Nigra“ stammt aus 3. oder 4. Jahrhundert und ist vermutlich auf die dunkle Färbung des Tores zurückzuführen, die durch die Verwitterung des Kordeler Sandsteins als Baumaterial zurückzuführen ist. Eine andere Bezeichnung des Tores im Mittelalter war „Porta Martis“ (das Tor des Mars), benannt nach dem Kriegergott Mars, da durch dieses Tor die Stadt zum Kriegführen verlassen wurde.
Der Bau der Porta Nigra wurde nie vollständig beendet. Bis heute finden sich hier Löcher, die durch mittelalterliche Metallräuber hinterlassen wurden, halbfertige Säulen im Rohbau sowie ein fehlendes bewegliches Tor, das laut der vorhandenen Bohrungen und Türangeln einst geplant gewesen war.
Heutige Forscher glauben nicht mehr an den vorrangigen Verteidigungszwecke des Tores, sondern an einen repräsentativen Bau des Kaisers Mark Aurel, der aufgrund finanzieller Engpässe niemals fertig gestellt werden konnte.


© Axel Hartmann / Wikimedia Commons

Nationalpark Eifel

Etwa 65 Kilometer südwestlich von Köln befindet sich der 110 km² große Nationalpark Eifel. Hier leben etwa 1000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten, wie die Wildkatze oder der Schwarzstorch. Kleine Bäche, imposante Talsperren und endlose Wälder laden zum Wandern und spazieren gehen ein. Fast täglich können sich Besucher des Nationalparks Rangern anschließen und bei einer Wanderung durch die Natur viele interessante Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt erfahren.
Ein besonderer Weg durch den Nationalpark ist der Wildnis-Trail. Hier können sich Naturliebhaber ganz ihrem Hobby hingeben und in vier Tagen mit Tagesetappen von 18 bis 25 Kilometern Länge den Nationalpark durchwandern.
Als Einstieg bietet es sich an, sich in den Nationalparktoren einen Überblick zu verschaffen. Diese Eingangsportale befinden sich in Simmerath-Rurberg, in Schleiden-Gemünd, in Heimbach, in Monschau-Höfen und in Nideggen. Die Informationshäuser beinhalten neben einer Touristen-Information auch Ausstellungen über den Nationalpark. Der Nationalparkfilm stimmt auf die Reise in die Natur ein, zudem gibt das Personal gerne Tipps zu Veranstaltungen oder Wanderungen.


© Holger Weinandt / Wikimedia Commons

Festung Ehrenbreitstein

Die Festung Ehrenbreitstein befindet sich auf dem gleichnamigen Berg, der sich gegenüber dem deutschen Eck, der Mündung der Mosel in den Rhein, 118 Meter über Koblenz erhebt. Seit 2002 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“. Aufgrund ihrer Lage – geschützt durch die Anhöhe des Berges, die Flüsse und umliegende Verteidigungsanlagen – galt die Burg lange als uneinnehmbar.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Festung Ehrenbreitstein im 12. Jahrhundert, jedoch gab es hier wohl in vorchristlicher Zeit bereits Befestigungsanlagen. Nachdem sie unter Erzbischof Hillin ausgebaut wurde, diente sie ab der Mitte des 13. Jahrhunderts den Trier Erzbischöfen als zweite Residenz, weshalb sich hier das Archiv und die Schatzkammer des Trierer Erzbistums befinden.
Während des Ersten Koalitionskrieges im Oktober 1794 eroberten französische Truppen die Stadt Koblenz und belagerten dabei auch die Festung Ehrenbreitstein. Als sie im Frieden von Lunéville im Jahr 1801 gezwungen wurden, das rechte Rheinufer aufzugeben, sprengten sie die Festung, um sie nicht den Feinden zu überlassen.
Im Wiener Kongress 1815 ging die ganze Region an Preußen über. Unter dem Offizier und Ingenieur Carl Schnitzler wurde die Burg zwischen 1817 und 1828 wieder aufgebaut und gehörte danach zu den größten Festungsanlagen Europas. Sie sollte gegen alle möglichen Waffen und Angriffsarten vorbereitet sein und wurde ausschließlich mit Berufssoldaten besetzt. Aktiv gekämpft wurde hier bis 1890, einsatzbereit blieb sie bis zum Ersten Weltkrieg.
Heute befinden sich in der Burg verschiedene Institutionen, wie das Landesmuseum Koblenz und eine Jugendherberge. 2011 fand auf dem Gelände der Festung ein Teil der Bundesgartenschau statt, die zahlreiche Besucher anlockte.



© Gerhard Palnstorfer / Wikimedia Commons

Eishöhlen

In der Ortschaft Birresborn in der Vulkaneifel befinden sich einige Eishöhlen, die man sich in einem Eifel Urlaub unbedingt ansehen sollte. Die Höhlen befinden sich etwa 1,5 Kilometer vom Ortskern entfernt und sind keinen natürlichen Ursprungs. In der Region wurden lange Zeit Mühlsteine im Untertage-Bergbau gewonnen. In der Folge blieben hier drei Stollen zurück, die besichtigt werden können. Da sich die Temperatur hier um den Gefrierpunkt bewegt, überlegen Eiszapfen oft auch den Sommer und können bis zu richtigen Eissäulen anwachsen. Der Ursprung ist in der geologischen Beschaffenheit der Steine zu sehen: einige bestehen aus Hohlräumen, in denen sich das Wasser sammelt. An der Decke entstehen so Wassertropfen, die gefrieren und sich zu Eiszapfen in verschiedensten Formen entwickeln.
In der Höhle sind Fledermäuse ansässig, die durch insgesamt drei Gitter von Besuchern ferngehalten und dadurch geschützt werden. Im Winter halten die Tiere hier ihren Winterschlaf, so dass eine Besichtigung der Eishöhlen nur von April bis Oktober möglich ist.
Der Rundgang dauert etwa 1,5 Stunden. Besucher sollten warme Kleidung und feste Schuhe anziehen. Eine Taschenlampe ist von Vorteil.


© Kauk0r / Wikimedia Commons

Trierer Dom

Die Hohe Domkirche St. Peter zu Trier, kurz Trierer Dom genannt, ist ein einzigartiges Zeugnis abendländischer Geschichte und Kultur. Sie ist die älteste Bischofskirche Deutschlands und die Hauptkirche des Bistums Trier. Als eigentliche Gründergestalt des Domes gilt Kaiser Konstantin, der anlässlich seines 20jährigen Regierungsjubiläums um 326 mit der Errichtung des Trierer Doms begann. Bei Grabungen des Trierer Dom- und Diözesanmuseums konnten Reste einer bemalten Decke aus einem hier stehenden Wohnhaus geborgen und wieder zusammengesetzt werden, die heute zu dessen wichtigsten Besitztümern gehört.
Die unter Kaiser Konstantin entstandene Basilika wurde im 4. Jahrhundert unter Bischof Maximin zu einer der europagrößten Kirchenanlagen ausgebaut. In diesem Zuge entstand hier auch der heutige Kern des Doms, der in den folgenden Jahrhunderten durch Zerstörungen und wechselnde Bischöfe häufig umgebaut und erweitert wurde und somit seine heutige Gestalt erlangte.
Das größte Heiligtum des Trierer Doms ist der Heilige Rock, das angebliche Gewand Jesu Christi, das Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, im 4. Jahrhundert aus dem Heiligen Land nach Trier brachte. Erst im 12. Jahrhundert wurde er in dem Dom angebracht, so dass seine Existenz erst seitdem belegt ist.
Besucher können an Führungen durch das beeindruckende Bauwerk und dessen Geschichte teilnehmen. Zu der Kirche selbst gehört auch die Domschatzkammer sowie ein Museum, in dem Marien- und Christusbilder, Grabdenkmäler und zeitgenössische Malereien aus der Zeit Kaiser Konstantins ausgestellt werden.


© Michele Perillo / Wikimedia Commons

Abtei Maria Laach

Die Abteil Maria Laach liegt am südwestlichen Ufer des Laacher Sees. Die Klosteranlage wurde zwischen dem Ende des 11. und Anfang des 13. Jahrhunderts als Stiftung von Heinrich II. von Laach und seiner Frau Adelheid erbaut, erhielt den heutigen Namen jedoch erst im 19. Jahrhundert.
Besonders sehenswert ist die romanische Klosterkirche Maria Laach, auch Laacher Münster genannt, die zu den am besten erhaltenen romanischen Bauwerken in Deutschland gehört. Kleinere Veränderungen, die zur Zeit der Gotik und des Barock vorgenommen wurden, wurden nachträglich wieder rückgängig gemacht, so dass die romanische Form der Kirche weitgehend erhalten geblieben ist. Die dreischiffige Pfeilerbasilika ist auch von weitem durch ihre sechs Türme gut erkennbar. Der prunkvolle Westeingang, auch „Paradies“ genannt, mündet in ein fast quadratisches Atrium. Der Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert wurde 1859 restauriert.
Die Abtei Maria Laach befindet sich im Besitz der Benediktiner. Zu dem Klostergelände gehören neben der Kirche unter anderem auch ein landwirtschaftlich genutztes Gelände, auf dem sich heute ein Bauernhof mit angeschlossenem Bioladen befindet, eine Buchhandlung und verschiedene Handwerksbetriebe, die Ausbildungen in den Bereichen Schreinerei, Bronzegießerei oder Töpferei anbieten.


© Thermos / Wikimedia Commons

Adler-und Wolfspark Kasselburg

Der 20 ha große Adler- und Wolfspark rund um die historische Burganlage in Pelm bei Gerolstein ist ein lohnendes Ausflugsziel für die ganze Familie. In großen Volieren und naturnahen Gehegen leben hier nicht nur Adler und das größte Wolfsrudel Westeuropas, sondern auch Falken und andere Greifvögel, Wildschweine, Schafe und Ziegen.
In dem ganz besonderen Tierpark befindet sich auch eine Auffang- und Pflegestation für verletzte Greifvögel. Pro Jahr werden hier etwa 60 Vögel vor dem Tod gerettet. Um die Tiere zu schützen und die Arten zu erhalten, sind die Flugvorführungen, die den Besuchern hier geboten werden, auch gleichzeitig Informationsveranstaltungen zum Leben der Greifvögel und ihrer natürlichen Lebensräume. Diese finden nur im Sommer statt! Täglich werden auch Wolfsfütterungen angeboten, die einen interessanten Einblick in das Leben der beeindruckenden Tiere bieten.
Hunde sind in dem Park nicht erlaubt, können aber in einem parkeigenen Hundezwinger für die Zeit des Besuchs untergebracht werden.

Öffnungszeiten:
01. März bis 31. Oktober: täglich 10 bis 18 Uhr
1. November bis 23. Dezember: Samstag und Sonntag 11 bis 16 Uhr (am 24. und 25. Dezember geschlossen)
26. Dezember bis 14. Januar: täglich von 11 bis 16 Uhr
15. Januar bis 29. Februar: Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr


© w:de:Benutzer:Gunther/ Wikimedia Commons

Wasserfall von Dreimühlen

Der Wasserfall von Dreimühlen liegt südlich von Ahütte und darf als einer der interessantesten Wasserfälle in der gesamten Eifel gelten. Er ist durch Ablagerungen von drei stark karbonathaltigen Zuflüssen des Ahbaches entstanden. Solche Karbonatablagerungen heißen Karbonat-Sintergesteine (Travertin). Wegen seiner Einmaligkeit wurde der Wasserfall von Dreimühlen zum Naturdenkmal erklärt.

© Rohoko/ Wikimedia Commons

Orchidarium SCHRONEN

Entdecken Sie die Vielfalt der tropischen Flora im Orchidarium SCHRONEN in Daleiden in der Eifel. Hier werden das ganze Jahr über tausende verschiedene Orchideenarten auf einer über 800m² großen Gewächshausfläche präsentiert. Die durch ihre ansprechende Ästhetik auch als die Königin der Blumen bezeichnete Pflanze ist weltweit verbreitet und gehört zu den Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Orchideen sind sowohl bei Botanikern als auch bei Hobbygärtnern sehr beliebt und aus vielen privaten Vitrinen und Gewächshäusern nicht mehr wegzudenken. Durch die Massenproduktion in einigen asiatischen Ländern und den Niederlanden ist der Erwerb der Orchidee kein Luxus mehr. Das Orchidarium SCHRONEN bietet Laien und Kennern eine umfassende Sammlung der verschiedensten Orchideenarten. Eine Neuheit im Jahre 2011 ist die Ausstellung "Erlebniswelt der Klimazonen“. Auf über 200m² werden die vielseitigen Klimazonen Mittelamerikas präsentiert – von der Flora an der karibischen Küste bis hin zum Hochgebirge. Ein weiteres Highlight ist der Alpengarten, wo alpine Raritäten auf über 1500m² ausgestellt werden.

© Quartl / Wikimedia Commons

Mosel Adventure Forest

Der Mosel Adventure Forest auf dem Mont Royal ist die Attraktion an der Mittelmosel. Der Kletterwald stellt eine Herausforderung für alle sportlich Begeisterten dar. In einem touristischen Hochseilgarten mit über 40 Elementen in einer Höhe von 2 - 12 m können Klein und Groß spielerisch auf eigene Faust den Nervenkitzel suchen. Sicherheit wird groß geschrieben. Eine TÜV geprüfte Anlage, ausgebildete Trainer und eine fundierte Einweisung in die Handhabung der Sicherheitsausrüstung sorgen für ungetrübten Spaß. Zudem können Sie mit dem Mountainbike (Verleih) neue Wege erkunden und die Aussicht auf das Moseltal genießen.

© Mabol / Wikimedia Commons

Dietzenley

Die zu einer Kette vulkanischer Kegelberge gehörende Dietzenley ist mit 618 m die höchste Erhebung im Gerolsteiner Land. Vom Aussichtsturm auf der Dietzenley aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die umgebende Eifellandschaft. Im Umfeld des Plateaus finden sich zudem Spuren eines keltischen Ringwalls.

© Thomas Krämer/ Wikimedia Commons

Reichsburg Cochem

Die Reichsburg Cochem ist als beeindruckende Burganlage das Wahrzeichen der Stadt Cochem in der Region Untermosel. Sie wurde auf einem Berg erbaut und thront über 100 Meter über der Stadt.
Sie wurde vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts errichtet und sicherte als Zollburg die Zollstationen Cochems an der Mosel. Zur Reichsburg wurde sie durch die Eroberung durch König Konrad III. im Jahr 1151 in Folge eines Erbschaftsstreits. Im 13. Jahrhundert wurde erstmals ein Erzbischof des Bistums Trier zum Burggrafen ernannt, unter König Karl IV. ging die Burg im 14. Jahrhundert endgültig an das Trierer Erzbistum über, stand dem Kaiser aber weiterhin offen. Es wird vermutet, dass die Burg unter den Trierer Kurfürsten zwischen dem 14 und 16. Jahrhundert stark erweitert wurde.
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Burg 1689 auf Befehl eines französischen Leutnants wie viele andere Burgen der Region zerstört. Im Wiener Kongress wurde die Ruine Preußen zugesprochen, das sie wiederum an den Kommerzienrat Louis Fréderic Jacques Ravené, eine wichtige Person der Wirtschaft im Deutschen Reich, verkaufte. Er ließ die Ruine wieder aufbauen und gab diese Aufgabe nach seinem Tod an seine Nachfolger weiter. Während des Zweiten Weltkrieges musste die Burg an das preußische Justizministerium verkauft werden. Reichsminister der Justiz Thierack richtete hier eine NS-Schulungsstätte für Juristen ein. Nach dem Krieg fiel die Burg an das Land Rheinland-Pfalz, bevor es in den 70er Jahren von der Stadt Cochem gekauft wurde.
Die Burg mit dem Burgmuseum kann das ganze Jahr über besichtigt werden. Beinahe täglich finden Burgführungen statt. Dabei wird auch ein Rundgang extra für Kinder angeboten. Zur Stärkung steht die Burgschänke bereit.


© HellasX / Wikimedia Commons

Bergbaumuseum und Bergwerk Günnersdorf

Im Bergbaumuseum Mechernich werden Sie über die Geologie, die Bergwerksgeschichte, den früheren Produktionsablauf und die Besonderheiten des Besucherbergwerks "Grube Günnersdorf" informiert. Beim anschließenden Rundgang im Besucherbergwerk haben Sie die Möglichkeit, die Abbau- und Aufbereitungsmethoden in den verschiedenen Bergbauepochen und damit einen Teil der Mechernicher Bergbaugeschichte praktisch hautnah zu erleben. Der Besuch des Museums und Besucherbergwerks ist sowohl für Kinder ab ca. 6 Jahren als auch für Erwachsene gleichermaßen interessant und nimmt etwa 1,5-2 Stunden in Anspruch.

© Rainer Lippert / Wikimedia Commons

Teufelsschlucht

In den ausgedehnten Mischwäldern im Luftkurort Irrel finden Sie die "Teufelsschlucht". Sie entstand gegen Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren infolge eines Felssturzes bzw. einer Serie von Felsstürzen. Mit einer bizarren Felsenlandschaft aus steilen Felswänden, engen Schluchten und Spalten ist die Teufelsschlucht ein ideales Wander- und Ausflugsziel. Fachmännischen Erkundungen des Gebietes und der Schlucht mit Führer sind möglich.